Filmteam aus Senftenberg erringt den ersten Preis beim JIM Filmfestival

Filmteam aus Senftenberg erringt den ersten Preis beim JIM Filmfestival

Vom 25. – 27. 10.2019 fand das 7. JIM Filmfestival Brandenburg in Templin statt.

Es ist das einzige landesweite Amateurfilmfestival für Kinder und Jugendliche im Alter von 12-21 Jahren. Auch dieses Mal waren junge Filmschaffende aus Senftenberg mit ihren Werken an dem Start und errangen nun bereits nach 2015 und 2017 den ersten Preis in der Kategorie Dokumentation 17-21 Jahre.

Die Film Crew Senftenberg ist eine Arbeitsgemeinschaft am Friedrich-Engels-Gymnasium in Senftenberg, welche schon seit Jahren im Rahmen der mobilen medienpädagogischen Arbeit von Peter Küchler, vom Schlupfwinkel und Lausitzer Bildungsgesellschaft e.V., geleitet wird.

Zum Film: Die Lausitz im Wandel!

Das Schlagwort „Energiewende“ ist geboren. Der Ausstieg aus der Kohleverstromung ist unausweichlich, doch auch die neuen Energien müssen erst beweisen, ob sie die Lausitz so prägen können, wie einstmals die Kohle.

Auf dem Youtube Kanal der FILM Crew Senftenberg ist der Film zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=b9lyY21vnd0

Auf dem Youtube Kanal der FILM Kanal Schlupwinkel
https://www.youtube.com/watch?v=9-nVh__ZEfk

 

Laudatio von Dirk Sittnik zur Dokumentation „Neue Wege“:

„Neue Wege“ ist für mich persönlich der beste Film dieses Festivals!

Er verkörpert das wichtigste Thema unserer Zeit im Land Brandenburg. Die kontroverse Diskussion um das Thema und die damit verbundene Problematik Arbeitsplätze vs. Umweltschutz ist seit Jahren Zündstoff in der Landespolitik. Da es für unsere Mutter Erde bereits fünf nach zwölf ist und dies in den meisten Köpfen der Menschen in unserem Land noch nicht angekommen ist dies ein wichtiger Film. Ich würde diese Dokumentation sofort im RBB senden, da sie von uns Profis kaum besser zu machen ist. Diese Dokumentation ist sowohl wegen ihrer inhaltlichen Schwerpunkte als auch von der technischen und künstlerischen Umsetzung als besonders professionell zu bewerten. Von der Idee über die Umsetzung des Themas bis hin zum geschnittenen Film zieht sich ein roter Faden, der bei vielen professionellen Filmemachern nicht zu erkennen ist.

Es ist alles enthalten was eine gute Dokumentation ausmacht. Dramaturgisch begleitet durch eine gute Musikauswahl, eine professionelle Kameraführung und der Einsatz von historischem Bildmaterial. Für mich macht dieser Film Lust auf „Mehr“ von diesen Jugendlichen Filmemachern und ich würde dringend empfehlen, diesen Film auch auf größeren Festivals einzureichen.

 

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Dirk Sittnik … von Sesamstraße bis Formel 1: durch das Auge der Kamera.

Dirk Sittnik hat schöne Bilder von der Pike auf gelernt. Erst als Lichtdesigner für stimmungsvolle Optik gesorgt, später dann als Kameramann und Regiekameramann die Bilder festgehalten. Das Spektrum geht dabei von der Sesamstraße bis zu einer Dokumentation über die Große Mauer in China. Zwischendurch vermittelt er seine Erfahrungen als Dozent an verschiedenen Hochschulen. Also fragt ihn ruhig aus, wenn es ums Filmen geht – er ist Profi.

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